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Fachbereich Mathematik

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Kolloquien SS 2018


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Montag, 07.05.2018: Vortrag in der Reihe "Mathematiker im Beruf"

Dr. Manuel Glas, Dr. Markus Klein (Robert Bosch GmbH, Leonberg)

Autonomes Fahren gilt als eine der Schlüsseltechnologien der nächsten Jahrzehnte und wird aller Voraussicht nach die Moblität revolutionieren. Doch auch schon heute erledigen Fahrassistenzsysteme viele Aufgaben, die Sicherheit und Komfort erhöhen. In vielen Millionen Codezeilen der zugehörigen Software ist viel Mathematik verborgen.

Die Vortragenden arbeiten seit vielen Jahren in der Algorithmen- und Softwareentwicklung für Fahrassistenzsysteme. Sie geben einen Einblick in die Mathematik, die für ihre Algorithmen eine Rolle spielt. Darüberhinaus widmen sie sich der Frage, wie in einem Großunternehmen moderne Software entwickelt wird, wie man die exponentiell wachsende Komplexität meistert und welche Fähigkeiten dazu vonnöten sind.

Die Robert Bosch GmbH ist einer der größten Automobilzuliefer und hat weltweit über 400 000 Mitarbeiter, davon über 60 000 in Forschung und Entwicklung.

Die Vortragsreihe "Mathematiker im Beruf" richtet sich vor allem an die Studierenden des Fachbereichs Mathematik. In diesem Vortrag Vortrag soll ein (kleiner) Einblick in die Arbeit von Mathematikern bei Bosch gegeben werden, und über Erfahrungen nach dem Studium in einem Unternehmen berichtet werden. Im Anschluß an den Vortrag wird es die Gelegenheit geben, mit den Vortragenden im Hankel-Zimmer bei einer Tasse Tee und Keksen ins Gespräch zu kommen und ggf. auch mehr über das Unternehmen Bosch zu erfahren.

Uhrzeit: 17:00 - 17:45 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Fachschaft Mathematik + Studiendekan

Montag, 28.05.2018: Vortrag in der Reihe "Mathematiker im Beruf"
Vom Mathematikstudium in das Risikocontrolling einer Bank

Stephanie Weith (Bayern LB)

In der Vortragsreihe "Mathematiker im Beruf", die sich vor allem an die Studierenden des Fachbereichs Mathematik richtet, berichten ehemalige Studierende des Fachbereichs über ihren Werdegang, ihr jetziges Arbeitsfeld und wie ihnen ihr Mathematikstudium dabei zu gute kommt. Die Vortragende arbeitet bei der Bayern LB und wird in ihrer Vorstellung ihre aktuellen Aufgaben innerhalb des Risikocontrollings einer Landesbank sowie ihren bisherigen Werdegang im Studium und in Praktika sowie den Übergang in die Arbeitswelt eingehen.


  • Wie ist das Risikocontrolling einer Bank aufgebaut?
  • Welche aufsichtlichen Anforderungen werden an Banken gestellt?
  • Welche Methoden werden innerhalb des Risikocontrollings dabei zur Risikoquantifizierung genutzt?
  • Welche Aufgaben werden im Risikocontrolling einer Bank von Mathematikern übernommen?

Die Bayern LB ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in München. Sie ist als Geschäftsbank, Landesbank und Sparkassenzentralbank ein Unternehmens- und Immobilienfinanzierer mit regionalem Fokus auf Bayern und Deutschland sowie Partner der bayerischen Sparkassen.

Uhrzeit: 16:10 - 16:55 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Fachschaft Mathematik + Studiendekan

Montag, 04.06.2018: Mathematical modeling of neuronal avalanches

JProf. Dr. Anna Levina

The human brain is a huge complex system of many interacting elements. It was shown that many computational properties in such systems are optimized close to the so-called critical state. This led to a hypothesis that the brain should also operate close to the criticality. In the recent years, many experimental studies found signatures of criticality in the recordings from different neuronal systems. Most prominently, the observation of power-law scaling in the activity propagation cascades termed neuronal avalanches. In my presentation, I will discuss challenges in the modeling of critical systems and solutions to some of them. I will present a simple mathematical model that allows capturing central features of neuronal avalanches.

Beginn: 17:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Die Dozenten des Fachbereichs Mathematik

Montag, 11.06.2018: Recursion with pointers in Implicit Complexity

Dr. Isabel Oitavem (New University of Lisbon)

Implicit characterizations of complexity classes avoid both machines and explicit complexity conditions, and therefore allow a more mathematical description of complexity classes. In this talk we approach, in a recursion-theoretic manner, two well-known complexity classes: polytime and polyspace. Several recursion schemes are introduced and discussed. In particular, we introduce recursion with pointers as a tool to reach parallel classes of complexity.

Beginn: 17:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Die Dozenten des Fachbereichs Mathematik

Montag, 18.06.2018: Vortrag in der Reihe "Mathematiker im Beruf"
Testen im Bereich Elektromobilität

Berthold La Rocca und Tom-Niklas Faber (P3)

Das Elektrofahrzeug ist einer der Schlüssel zu einer sauberen und umweltfreundlichen Zukunft. Doch wieso bleibt der Durchbruch weiterhin aus?

Weshalb wird immer noch über Feinstaubwerte diskutiert, wenn die Lösung doch auf der Hand liegt?

Der Vortrag gibt eine Antwort auf diese Fragestellungen. Zugleich macht er die lange unterschätzte Rolle des Testens deutlich – eine Dienstleistung, mit der P3 seit mehr als zehn Jahren die großen Automobilhersteller weltweit unterstützt.

Und die wichtigste Frage: Wie passt man als Mathematiker in so ein Umfeld?

In der Vortragsreihe "Mathematiker im Beruf", die sich vor allem an die Studierenden des Fachbereichs Mathematik richtet, berichten ehemalige Studierende des Fachbereichs über ihren Werdegang, ihr jetziges Arbeitsfeld und wie ihnen ihr Mathematikstudium dabei zu gute kommt. Die beiden Vortragenden arbeiten bei der Unternehmensberatung P3, die auf die Branchen Automotive, Energie, Luftfahrt und Telekommunikation spezialisiert ist. Sie werden in ihrer Vorstellung auch darüber berichten, wie und weshalb Mathematiker für ein solches Unternehmen interessant sind. Im Anschluß an den Vortrag wird es die Gelegenheit geben, mit den Vortragenden im Hankel-Zimmer bei einer Tasse Tee und Keksen ins Gespräch zu kommen und ggf. auch mehr über das Unternehmen P3 zu erfahren.

Uhrzeit: 17:00 - 17:45 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Fachschaft Mathematik + Studiendekan

Freitag, 22.06.2018: HEAT DIFFUSION, THE STRUCTURE OF SPACE AND THE POINCARÉ CONJECTURE

Prof. Dr. Klaus Ecker (FU Berlin)

At the beginning of the twentieth century the mathematician Poincaré conjectu- red that every simply connected closed three-dimensional manifold must be topolo- gically equivalent to a three-dimensional sphere. By the term simply connected we mean that every closed curve inside the manifold can be continuously contracted to a point inside it.

Around 1980 Thurston formulated his geometrization conjecture, a generalizati- on of the Poincaré conjecture. This states that in a canonical way all closed three- dimensional manifolds can be decomposed into components each of which carries one of eight so-called model geometries. These are homogeneous geometries which must satisfy certain additional properties. Among these are Euclidean, spherical and hyperbolic geometry which in two dimensions are the only possible geometric structures for closed surfaces. Thurston provided strong evidence for his conjecture by proving it for a large class of manifolds.

In the early eighties Hamilton formulated the Ricci flow, essentially a nonlinear geometric reaction-diffusion equation, and used it to prove several important classi- fication results in differential geometry. Many other mathematicians contributed to the investigation of the behaviour of solutions of this flow. Hamilton also outlined how the Ricci flow could be employed to establish the geometrization conjecture.

In 2002 and 2003 Perelman settled the geometrizaton conjecture and therefo- re also the Poincaré conjecture using Hamilton’s Ricci flow. His proof introduced numerous ingenious new ideas and techniques which in particular ruled out that certain types of undesirable singularities could develop during the flow.

We shall attempt to illustrate the basic ideas of this major mathematical achie- vement without relying on any technicalities.

Beginn: 17:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Cederbaum, Huisken

Montag, 09.07.2018: Dynamics and automorphic functions: old and new

Anke Pohl (Bremen)

Vor-Kolloquium um 16:00: Automorphic functions and Selberg zeta functions: a survey Abstract (Kolloquium): Automorphic functions of Riemannian locally symmetric spaces are important for many areas, e. g., for number theory, spectral theory, harmonic analysis, and mathematical physics. The findings of the latter area, in particular, show that automorphic functions are intimately related to geometric and dynamical properties of the symmetric space. The full extent of this relation and its consequences are still an active field of research. We will discuss some of our recent contributions to this area.

Beginn: 17:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:Deitmar

Montag, 23.07.2018: Vier Mathematikerinnen, vier Perspektiven - Berichte aus aktueller Forschung

Die Mathematikerinnen Tanja Eisner (Leipzig), Britta Dorn (Tübingen), Marjeta Kramar Fijavž (Ljubljana), Ana Sanz (Valladolid) berichten aus ihrer aktuellen Forschung (siehe hierzu die gesonderten Ankündigungen).

Beginn: 14:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:V. Kühner, K. Küster, S. Siewert

Montag, 23.07.2018: Bahnen entlang Primzahlen

T. Eisner (Leipzig)

Wir besprechen das Verhalten von Bahnen von Operatoren auf Banachräumen entlang Primzahlen sowie die Verbindung zur Fourieranalysis und Ergodentheorie.

Beginn: 14:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:V. Kühner, K. Küster, S. Siewert

Montag, 23.07.2018: Wie schwierig ist es, fair zu sein? Ein kleiner Einblick in die Computational Social Choice

B. Dorn (Tübingen)

Das Forschungsgebiet der Computational Social Choice befasst sich mit kollektiver Entscheidungsfindung: Eine Gruppe von Personen, die unterschiedliche Präferenzen haben können, soll eine gemeinsame Aufgabe lösen, etwa das Aufteilen von Ressourcen, das Finden eines Konsens, oder das Vermitteln von Partnern innerhalb der Gruppe. Ziel sind dabei möglichst "gute" Lösungen - doch was soll man darunter verstehen? Sollten möglichst viele Personen zufriedengestellt werden oder lieber niemand unglücklich mit dem Ergebnis sein? Oder sollte die Lösung auf eine ganz andere Weise "fair" sein? Sollte man eher darauf achten, dass niemand durch Angabe falscher Präferenzen das Ergebnis zu seinen Gunsten manipulieren könnte? Existieren solche Lösungen immer? Und gibt es eine effiziente Methode, um sie zu finden? Dieser Vortrag soll einen kleinen Einblick in die Computational Social Choice geben und typische Fragestellungen und Probleme vorstellen.

Beginn: 15:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:V. Kühner, K. Küster, S. Siewert

Montag, 23.07.2018: Dynamische Netzwerke

M. Kramar Fijavž (Ljubljana)

Wir diskutieren zunächst die Bedeutung von sozialen Netzwerke in der Forschung. Dann untersuchen wir Netzwerke als mathematische Objekte und zeigen, wie dynamische Prozesse in Netzwerken mit Methoden aus der Operatorentheorie behandelt werden können.

Beginn: 16:15 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:V. Kühner, K. Küster, S. Siewert

Montag, 23.07.2018: Persistence properties in non-autonomous differential systems

A. Sanz (Valladolid)

A fundamental issue in population dynamics is to be able to predict if certain population groups will persist in the long run. This problem is often addressed in the mathematical modelling of processes present in areas such as biology, ecology or epidemiology. In this talk, taking as a reference a non-autonomous Nicholson-type delay system, we explain what uniform persistence and strict persistence mean. Then, when the time variation of the coefficients is almost periodic, we present a characterization of both properties in terms of the values of some appropriate sets of exponents associated to the linearized system along the null solution.

Beginn: 17:00 Uhr
Ort:N14
Gruppe:Kolloquium
Einladender:V. Kühner, K. Küster, S. Siewert