Vorträge in der Woche 23.04.2007 bis 29.04.2007
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Freitag, 27.04.2007: Die Baum-Connes Vermutung
Siegfried Echterhoff
Ein klassischer Satz von Gelfand-Neumark besagt, dass ein kompakter Hausdorff-Raum X durch die Algebra C(X) aller stetigen Funktionen auf X eindeutig festgelegt ist, und dass umgekehrt jede kommutative C -Algebra isomorph zu einer Algebra der Form C(X) ist. Dies liefert die Motivation eine nichtkommutative C -Algebra (dh. eine normabgeschlossene -Unteralgebra von Operatoren auf einem Hilbertraum) als nichtkommutativen topologischen Raum anzusehen. Von den klassischen (Co-)Homologietheorien aus der Topologie lässt sich insbesondere die K-Theorie auf besonders schöne Weise auf die Kategorie der nichtkommutativen Räume ausdehnen, und liefert ein wichtiges Werkzeug zur Untersuchung dieser Objekte. Die Baum-Connes Vermutung liefert (wenn wahr) eine hervorragende Möglichkeit die K-Theorie in vielen wichtigen Beispielen zu berechnen. Dies umfasst insbesondere C -Gruppenalgebren und verschränkte Produkte von C -dynamischen Systemen. Darüber hinaus impliziert die Vermutung einige andere wichtige Vermutungen aus der Topologie und der Differrentialgeometrie. In diesem Vortrag möchten wir die Baum-Connes Vermutung vorstellen und auf einige jüngere Entwicklungen eingehen.
| Uhrzeit: | 17:15 |
| Ort: | M3 |
| Gruppe: | Kolloquium |
| Einladender: | Deitmar |